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Königslutter und der Krankenmord. Die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Königslutter im Nationalsozialismus
Die Eröffnung findet am 17. Oktober um 17.00 Uhr statt. Neben der Vorstellung eines neuen Lebensalbums und einer Einführung in die Ausstellung wird Dr. Carola Rudnick (Leiterin der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg) an diesem Abend zu Gast sein und unter dem Titel „Über die Selbstverständlichkeit kein Recht auf Geschichte gehabt zu haben“ zu der Frage referieren, ob Menschen mit geistigen, seelischen und körperlichen Behinderungen von der „NS-Psychiatrie“ und NS-„Euthanasie“ erfahren sollten. Anlass für diese thematische Ausweitung ist die Herausgabe einer begleitenden Ausstellungs-Broschüre in Leichter Sprache, die an diesem Abend erstmalig zur Mitnahme ausliegen wird.
Das weitere Begleitprogramm:
Am Dienstag, den 5. und Mittwoch, den 20. November 2024 finden öffentliche Führungen mit der Kuratorin Susanne Weihmann durch die Ausstellung statt. Beginn ist jeweils 16.30 Uhr im Ausstellungsraum.
Am Mittwoch, den 13. November 2024 findet um 19.00 Uhr ein Abendvortrag mit dem Celler Autor Andreas Babel unter dem Titel „Kindermord im Krankenhaus – die Tötung behinderter Kinder während der NS-Zeit“ statt.
Die Ausstellung und das Begleitprogramm können kostenfrei und ohne Anmeldung besucht werden. Bei Bedarf sind gerne weitere Termine für Führungen möglich. Buchung unter E-Mail:gedenkstaette@schillstrasse.de
