Finden Sie zu den Stolpersteinen
in Wolfenbüttel

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist."

… so zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

Der Künstler Gunter Demnig initiierte 1992 das Projekt Stolpersteine, um an das Schicksal der Menschen zu erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

Stolpersteine sind an Pflastersteine erinnernde, quadratische Messingtafeln, in die der Name, das Geburtsjahr und das weitere Schicksal der NS-Opfer eingraviert wurden und die im Gehweg vor dem letzten freiwillig gewählten Wohnort verankert werden.

Die Marke Stolpersteine ist seit 2006 beim Deutschen Patent- und Markenamt durch Gunter Demnig geschützt, seit 2013 europaweit.

Das Projekt wird über Spenden finanziert.

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Weitere Informationen finden Sie hier

Der Künstler Gunter Demnig verlegt knieend neue Stolpersteine. Vier Steine sind schon platziert, zwei weitere liegen bereit. Im Vordergrund steht ein Eimer mit Werkzeugen.Frisch verlegter Stolperstein mit einer roten Rose. Eine Hand legt noch eine weiße Rose dazu

Aktuelles

Menschenansammlung bei der Stolpersteinverlegung

Bericht der Henriette-Breymann-Gesamtschule über Stolpersteinprojekt

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2025/26 hat sich die Klasse 9.2 der Henriette-Breymann-Gesamtschule intensiv mit den Themen Stadtgeschichte und Stolpersteine beschäftigt. Die Schüler- und Schülerinnen waren maßgeblich an der Verlegung von vier neuen Steinen in Wolfenbüttel beteiligt.

  Hier ist der tolle Projektbericht der Schüler- und Schülerinnen nachzulesen: -> Link 

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Hand mit Text und weißer Rose

Verlegung von acht neuen Stolpersteinen

Am Mittwoch, den 4. Februar 2026 wurden in Wolfenbüttel acht neue Stolpersteine an drei Orten verlegt.
Sie erinnern an Menschen, die verfolgt, entrechtet und ermordet wurden – und setzen zugleich ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen.

In der Grundstraße 16 lebte in den 1930er Jahren Henry Pinkepank mit seiner Familie. Wegen regimekritischer Äußerungen wurde er 1933 verurteilt und…

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Am 4. März 2024 frisch verlegte Stolpersteine in Wolfenbüttel

Vier neue Stolpersteine für Wolfenbüttel

Heute wurden in Wolfenbüttel vier weitere Stolpersteine verlegt, um die Erinnerung an Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger, die Opfer nationalsozialistischer Repressionsmaßnahmen wurden, wach zu halten.

Erinnert wurde an die jüdischen Brüder Siegmar und Ludwig Hirsch, die als minderjährige Waisen nach Wolfenbüttel kamen. Siegmar flüchtete mit 17…

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