"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist"

Stolpersteine Wolfenbüttel
Stolpersteine Wolfenbüttel

… so zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.

Der Künstler Gunter Demnig initiierte 1992 das Projekt Stolpersteine, um an das Schicksal der Menschen zu erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Selbstmord getrieben wurden.

Stolpersteine sind an Pflastersteine erinnernde, quadratische Messingtafeln, in die der Name, das Geburtsjahr und das weitere Schicksal der NS-Opfer eingraviert wurden und die im Gehweg vor dem letzten freiwillig gewählten Wohnort verankert werden.

Die Marke Stolpersteine ist seit 2006 beim Deutschen Patent- und Markenamt durch Gunter Demnig geschützt, seit 2013 europaweit.

Das Projekt wird über Spenden finanziert.

Möchten Sie sich an der Verlegung weiterer Steine beteiligen? Dann finden Sie hier weitere Informationen.

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Alternativ können Sie auch über den Familiennamen oder die Karte nach Stolpersteinen suchen.

PLZ:

Stolpersteine Wolfenbüttel

Wir führen Sie zu den Gedenksteinen im Wolfenbütteler Stadtgebiet.

Aktuelles

03.03.2020

1. Regionaler Stolpersteinputztag

Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Aus diesem Anlass wird der `Arbeitskreis Stolpersteininitiativen zwischen Harz und Heide´ am 8. Mai 2020 unter dem Motto: Erinnerung aufpolieren! den 1. Regionalen Stolpersteinputztag veranstalten.

Außer in Wolfenbüttel liegen in der Region auch Stolpersteine in Braunschweig, Helmstedt, Königslutter, Liebenburg, Peine, Schöningen, Schöppenstedt und Seesen.
In Wolfenbüttel wird im Laufe des Freitagvormittags geputzt werden, tatkräftige Unterstützer und Unterstützerinnen...

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20.02.2020

Fünf neue Stolpersteine für Wolfenbütteler Familie

Am Mittwochmorgen, 19. Februar 2020, setzte Gunter Demnig neue Stolpersteine in Wolfenbüttel. Mit diesem Kunstprojekt soll der Opfer des Nationalsozialismus gedacht werden.

Die Stolpersteine stehen für das Schicksal der verfolgten, diskriminierten und ermordeten Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus. Hierzu gehörte auch die Familie Wolfsohn: Max, Marianne, Alfred, Herbert und Günter. Auch sie mussten aus Wolfenbüttel fliehen und fanden erst in...

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30.01.2020

„Haltung zeigen“ als großes, persönliches Anliegen

Seit dem Anschlag auf die Synagoge in Halle und dem massiven Anstieg von rechter Gewalt, die sich auch den Zahlen des aktuellen Verfassungsschutzberichtes widerspiegelt, nimmt die Zahl der Menschen, die „Haltung zeigen“ und sich für eine offene, demokratische Gesellschaft engagieren wollen, deutlich zu.

In Wolfenbüttel suchen beispielsweise immer mehr Menschen Kontakt zur Stolperstein-Gruppe. Der Wunsch, nicht länger passiv mitanzusehen, wie Rassismus, Antisemitismus und Hass geschürt werden, sondern Position zu beziehen und aktiv etwas dagegen zu unternehmen, ist ihnen ein...

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